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AN 24.03.2017

Kein Steuer-Erlass für Tierheimhunde

Dass der Antrag der „Freien Wähler“ aus Gangelt, die Hundesteuer für Tiere aus dem Heim zu erlassen, einen gewissen Charme hat, dem konnte sich im Haupt- und Finanzausschuss nicht einmal Bürgermeister Bernhard Tholen entziehen. „Ich habe selbst zwei Hunde aus dem Tierheim, ich freue mich schon“, kommentierte er augenzwinkernd.

Doch auch künftig wird der Verwaltungschef für seine vierbeinigen Lieblinge aus dem Heim die ortsübliche Jahressteuer von 54 Euro pro Hund entrichten müssen. Denn letztlich stimmten die Ausschussmitglieder der Idee nicht zu. Die Befreiung sollte jeweils nur für einen Hund gelten, eine zeitliche Befristung ohne nähere Festlegung sollte es auch geben und mit dem Tag der Übernahme des Tieres beginnen.

Wie viele Hunde letztlich dann aus dem Tierheim in die Gemeinde gekommen wären, blieb natürlich offen. Allerdings stellte die Gemeinde auf Anfrage beim Tierheim in Heinsberg fest, dass in den letzten zwei Jahren acht Hunde aus der Einrichtung ein neues Zuhause in Gangelt gefunden hätten.

Eine Rechnung anderer Art machte CDU-Sprecher Karl-Heinz Milthaler auf: Er rechnete vor, dass Babys in der Gemeinde mit 50 Euro „Begrüßungsgeld“ bedacht würden. „Uns ist der fremde Hund aus dem Tierheim mehr wert“, so Milthaler. Zudem betonte er, dass es der falsche Ansatz sei, einen Hund aus dem Heim zu holen, nur um damit zu sparen.

Bei einer Ja-Stimme, drei Enthaltungen und neun Gegenstimmen wurde der Antrag dann trotz allen Charmes abgelehnt.

AN vom 23.03.2017

Bau- und Umweltausschuss:

Nachhaltigkeit, Baugebiete und die Kiebitze

Nachhaltigkeit war ein Thema im Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Gangelt. Die Ausschussmitglieder befassten sich mit der Frage, wie man Papier sparen könne. In Zeiten der Digitalisierung möge die Verwaltung doch den Versand der Sitzungsunterlagen so gestalten, dass nur die wirklich notwendigen Blätter mit Tagesordnung, Sitzungsvorlage und Karten verschickt werden.

Die übrigen Details könnten die Ausschussmitglieder bei Bedarf anfordern oder in digitaler Form einsehen. Karl-Heinz Milthaler (CDU): „Die Frage ist: Auf welchen Papierwust wollen wir verzichten?“ 1248 Gramm wog alleine das für den öffentlichen Sitzungsteil bedruckte Papier.

Auf Nachhaltigkeit zielte auch ein Vorschlag der Freien Wähler ab. Hans-Günter Heinen schlug vor, die Versickerungsbecken in den Wohngebieten mit Obstbäumen oder auch Walnussbäumen zu bepflanzen. Bürger könnten hier ihren Wintervorrat pflücken. Ein grundsätzliches „Ja“ erntete sein Vorschlag bei Ausschussmitgliedern und Verwaltung. Bürgermeister Bernhard Tholen gab aber zu bedenken,

dass Obstbäume sicherlich nicht auf jedem Boden wachsen und das abfallende Laub die Versickerung erschweren könnte. Die Verwaltung wird nun prüfen, inwieweit der Vorschlag umgesetzt werden kann, eventuell mit der Anpflanzung von entsprechenden Bäumen am Rande der eingezäunten Becken.

Das neue Wohngebiet Gangelt Nord V rief den Kiebitz auf den Plan. Hans-Günter Heinen verwies auf seiner Meinung nach sich widersprechende Hinweise in den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum Vorkommen des Vanellus Vanellus (lateinische Bezeichnung des Kiebitzes). Sebastian Schütt vom VDH Projektmanagement, dem externen Planungsbüro der Gemeinde, verwies hingegen darauf, dass der Artenschutzgutachter vor Ort eindeutig ein Kiebitz-Vorkommen festgestellt habe. Auch Bürgermeister Tholen war sich sicher: „Die Kiebitze sind da. Ich hab die eigentlich auch ganz gern.“

Hans-Günter Heinen verwies daraufhin auf den Landfraß durch immer mehr Baugebiete. Die „Artenvielfalt“ müsse auch auf den Beruf des Landwirts ausgedehnt werden. Denn dieser Beruf drohe auszusterben.

Sogenannte Lerchenfenster und Blühwiesen werden im Baugebiet Bollestengel in Breberen zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Hier wurde die Feldlerche taxiert, die so aus dem entstehenden Baugebiet ortsnah umsiedeln kann.

„Salamitaktik – ja oder nein?“, fragte Hans-Günter Heinen in Bezug auf ein neues „Baugebiet“ in der Pilsstraße in Kreuzrath. Dort steht die Erweiterung der bestehenden Bebauung an. Bürgermeister Tholen merkte an, dass diese Straße nicht in die Tiefe bebaut werde, man liege hier eindeutig im inneren Bereich von Kreuzrath.

AN vom 03.01.2017

Bürgermeister Tholen: „Was man verlangt, muss man vorleben“

Die Vorsätze von Bernhard Tholen für das Jahr 2017? Endlich wieder joggen! Wegen Problemen mit der Achillessehne musste der Gangelter Bürgermeister, der sonst fast täglich die Laufstrecken seines Heimatortes unter die Sohlen nahm, eine mehrmonatige Trainingspause einlegen.

Im Interview mit unserem Redakteur Thorsten Pracht spricht der dienstälteste Verwaltungschef des Kreises Heinsberg über die Entwicklung der Gemeinde.

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AN vom 08.03.2017

Dickes Lob für Bürger und Interessengemeinschaft

Der CDU-Ortsverband Birgden-Kreuzrath wird weiterhin von Hermann-Josef Peters geführt. Dies ergaben die Wahlen auf der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Krückel in Birgden.

Die Wiederwahl stand an, ebenso wie auch für Stellvertreter Wolfgang Erkens und Schriftführer Uwe Kröger. Als Beisitzer wurden Heinz Schmitz, Jürgen Remarque und Robert Dohmen gewählt.

Wolfgang Erkens zollte Kreuzraths Neubürgern ein dickes Lob, diese sind besonders im Vereinswesen aktiv. Ferner sah Erkens viel ehrenamtliches Engagement und Herzblut in Kreuzrath, dies wurde bei der Fertigstellung des Dorfzentrums (alte Schule) besonders deutlich. Es handele sich um einen großen für Kreuzrath, was viele Veranstaltungen bereits belegten.

Birgdens Ortsvorsteher Stefan Palloks freute sich über eine starke Nachfrage bezüglich der Neubaugebiete in Birgden, so sei der Bebauungsplan Philippenkuhle von 31 auf 58 Baugrundstücke erweitert worden. Palloks lobte ebenfalls das Engagement vieler Bürger. Ganz besonders gelte das für die Arbeiten am Bahnhofshäuschen, hier hatte vor Jahren Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz die Idee, diesen einstigen Güterschuppen wieder herzurichten.

Stefan Palloks würdigte Birgdens Aktionskreis für Handel, Handwerk und Gewerbe, im Oktober 2016 war das 30-jährige Bestehen gefeiert worden.

Dickes Lob für Bürger und Interessengemeinschaft - Lesen Sie mehr auf:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/gangelt/dickes-lob-fuer-buerger-und-interessengemeinschaft-1.1575327#plx1928345838

AN vom 28.12.2016

Kommentar zum Artikel der AN vom 28.12.2016

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Jahresrückblick: Skandale gibt es in Gangelt nicht

Skandale oder aufsehenerregende Reizthemen gibt es tief im Westen unserer Region nicht zu vermelden: Das Wasser fließt nach wie vor vom selben Lieferanten aus dem Hahn, urbane Luftschlösser wurden in Gangelt nicht angelegt, und auch mit Flugzeugausstellungen hat man hier nichts am Hut. Alles ruhig also am Rodebach?

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