Junge Union Heinsberg trotzt Politikverdrossenheit: Kreisverband wächst gegen den Trend
Der geschäftsführende JU-Kreisvorstand: William Murphy, Bernd Krückel MdL, CDU-Kreisvorsitzende Anna Stelten, Tim Heinrichs, Lars Windeln, Lena Dienhof, Stefan Turnsek, Wilfried Oellers MdB (v.l.n.r.). ©Foto: JU KV HeinsbergMit einem klaren Signal gegen politisches Desinteresse haben wir als Junge Union im Kreis Heinsberg bei unserer Mitgliederversammlung ein deutliches Fazit gezogen. Trotz des altersbedingten Ausscheidens von über 200 Mitgliedern verzeichnet unser Kreisverband heute mehr Mitglieder als noch vor zwei Jahren – ein Wachstum, das bundesweit klar gegen den allgemeinen Trend verläuft.
Rund 50 Mitglieder kamen zur Neuwahl des Kreisvorstandes zusammen. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Bilanz der vergangenen zwei Jahre, die unser Kreisvorsitzender Tim Heinrichs in seinem Rechenschaftsbericht vorstellte.
„Allein diese Entwicklung gegen den Trend zeigt, wie viel Arbeit, Engagement und Herzblut in unserem Verband steckt“, betonte Heinrichs. Heute zählen wir fast 500 Mitglieder und sind damit in allen Städten und Gemeinden des Kreises präsent – von Wegberg bis in den Selfkant."
In seiner programmatischen Rede machte der Kreisvorsitzende deutlich, wofür wir als Junge Union stehen: „Von Politikverdrossenheit kann bei uns keine Rede sein. Junge Menschen wollen mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen.“ Politik beginne dabei nicht in Berlin oder Düsseldorf, sondern ganz konkret vor Ort – beim kaputten Radweg zur Schule, bei Problemen in der Sporthalle oder bei kommunalen Baustellen.
Dabei scheuten wir auch den kritischen Blick nicht. Mit Blick auf das starke Wachstum der AfD bei der letzten Kommunalwahl im Kreis Heinsberg – von vier auf 52 Mandate – wurde deutlich:
„Wir müssen auch mal den Finger in die Wunde legen und Probleme offen ansprechen – auch gegenüber unseren eigenen Abgeordneten“, so Heinrichs.
In den vergangenen zwei Jahren konnten wir zudem inhaltlich und kampagnenstark Akzente setzen, die weit über den Kreis Heinsberg hinaus Wirkung entfaltet haben. Die von uns angestoßene Debatte um einen vergünstigten Führerschein für Wehrdienstleistende wurde über den Landesverband aufgegriffen und mündete schließlich in eine bundesgesetzliche Regelung. Gemeinsam mit der Frauen-Union haben wir außerdem erfolgreich öffentlich auf die Notwendigkeit eines Lachgas-Verbots aufmerksam gemacht.
„Wir haben Reichweite erzeugt, Debatten angestoßen und konkrete Veränderungen bewirkt“, lautete das Fazit.
Zum Abschluss machte der Kreisvorsitzende noch einmal deutlich, was ihn und uns antreibt:
„Mir liegt der Kreis Heinsberg so am Herzen, dass ich froh bin, diese Arbeit mit dem heute neu gewählten Kreisvorstand weiterzumachen – mit Leidenschaft, Freude und Demut für unsere Heimat.“
Der neue Vorstand: