Rund 3,7 Millionen Euro Städtebauförderung für vier Kommunen im Kreis Heinsberg
Bernd Krückel MdL und Thomas Schnelle MdL (v.l.n.r.). ©Foto: CDU-Landtagsfraktion / Ralph Sondermann [A]Aus der Städtebauförderung 2026 von Land und Bund fließen rund 3,7 Millionen Euro in den Kreis Heinsberg. Mittel aus dem Programm, das das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung am 22. Juli veröffentlicht hat, erhalten vier Kommunen: Gangelt, Heinsberg, Hückelhoven und Übach-Palenberg.
Darauf weisen die beiden Wahlkreisabgeordneten Thomas Schnelle (Nordkreis) und Bernd Krückel (Südkreis, beide CDU) hin. Die geförderten Vorhaben gehen auf Anträge zurück, die die Kommunen gestellt haben, um die Planungen für Projekte finanzieren zu können.
Auf Hückelhoven entfallen rund 938.000 Euro für den Ortsteil Ratheim. Gefördert werden dort die Attraktivierung des Campus Wallstraße, die Aufwertung der Grünen Lunge und der Begegnungsstätte an der Mehrzweckhalle sowie ein Informations- und Leitsystem mit Lichtkonzept. Über einen Verfügungsfonds lassen sich zudem Projekte fördern, die von der Bewohnerschaft selbst getragen werden.
„Dass Ratheim jetzt von der Städtebauförderung profitiert, freut mich als Hückelhovener. Wir können damit den Campus Wallstraße und die Grüne Lunge zu Treffpunkten machen, die dem ganzen Ort guttun. Wichtig ist mir, dass die Ratheimer über den Verfügungsfonds selbst mitentscheiden, was vor Ort entsteht", sagt Schnelle.
Im Südkreis fließen die Mittel in drei Kommunen. Übach-Palenberg erhält rund 1,3 Millionen Euro, unter anderem für den ersten Bauabschnitt im Naherholungsgebiet Wurmtal und die Grünverbindung Schroiffweg West. Nach Heinsberg gehen rund 1,0 Millionen Euro, vor allem für die Planung von zentralem Omnibusbahnhof und Bahnhofsvorplatz sowie einen Stadtteilfonds für bewohnergetragene Projekte. Gangelt bekommt rund 416.000 Euro für ein Informations- und Leitsystem, die Umgestaltung des Stadtmauerparks und des Bergfrieds.
„In Übach-Palenberg, Heinsberg und Gangelt können jetzt Planungen fortgesetzt werden, an denen vor Ort lange gearbeitet wurde. Vom Wurmtal über das Heinsberger Bahnhofsumfeld und weitere Maßnahmen bis zum historischen Kern in Gangelt bin ich auf die Maßnahmen gespannt, in den drei Kommunen realisiert werden sollen", sagt Krückel.
Beide Abgeordnete verweisen darauf, dass die Umsetzungen sofort beginnen können. Das Land hat für alle Vorhaben des Programms den vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Die Kommunen müssen also nicht auf den förmlichen Bescheid warten, bevor sie anfangen.
Landesweit umfasst die Städtebauförderung 2026 rund 356 Millionen Euro für 139 Vorhaben in 117 Kommunen. 185 Millionen Euro trägt das Land, rund 171 Millionen Euro der Bund.
Anträge für die Förderung 2027 können die Kommunen bereits stellen, Frist ist der 31. Oktober 2026.